I Won’t Dance, Why Should I?

18. August 2010

An dem Film Step Up 3D (Start am 26. August) ist außer seiner marketingdurchwirkten Anbiederung ans jugendliche Publikum und ein paar ganz beeindruckenden Hip-Hop-Tanzspektakeln nichts Besonderes (bei critic.de habe ich ein bisschen mehr dazu geschrieben). Bis auf jene kleine zauberhafte Nummer, in der nach dem alten Song „I Won’t Dance“ ein Junge und ein Mädchen fröhlich durch eine New Yorker Straße tanzen und Leuten wie Fred Astaire und Gene Kelly eine von Herzen kommende Ehre erweisen.
Über diese schlichte Musicalszene inmitten eines Films voller hochgezüchteter, mit viel Hokuspokus umgesetzter Choreographien und Hip-Hop-Musik habe ich mich sehr gefreut – und auch gewundert. Bis ich gesehen habe, was Regisseur Jon M. Chu sonst noch so gemacht hat. Nämlich nicht nur Step Up 2 (von 2008), der neben dem aktuellen Teil sein einziger Langfilm ist. Sondern auch einen Kurzfilm namens „When The Kids Are Away“ (2002). Das war sein Abschlussfilm an der Hochschule; es geht darum, was Hausfrauen tun, wenn der Mann auf der Arbeit und die Kinder in der Schule sind. Nein, nicht den Milchmann verführen, sondern singen und tanzen.
Der Film ist vielleicht etwas zu lang geraten, verrät aber viel Liebe zu klassischen Musicals und ist eine wahre Freude:

Zurück zu Step Up 3D: Der Song „I Won’t Dance“, dem da gehuldigt wird und den auch Frank Sinatra mal gesungen hat, stammt aus „Roberta“, einem Musical von 1935 mit Fred Astaire und Ginger Rogers (Minute 4.05 bis 9.25):

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