Best of Kinomomente 2013

19. Dezember 2013

85 der 2013 angelaufenen Filme gesehen. Dies ist nicht unbedingt eine Best Of Liste, eher eine Erinnerung an Momente im Kinosessel (und, heutzutage ist das halt so, auf der Couch, vor dem Apple TV).

Zwei Mädchen, die kichernd nackt einen Hügel hinunterrollen, und das Gesicht des Jungen, der sie dabei beobachtet, in Edgar Reitz’ Die andere Heimat.

Spaghettisauce in Mundwinkeln in Blau ist eine warme Farbe.

Die Britney Spears Piano Hommage Szene in Spring Breakers.

“I don’t see a lot of money here.” (Inside Llewyn Davis)

Das Ende von Captain Philipps. “It’s not my blood.”

Selbstzerstörung I: Blue Jasmine.

Gravity, bzw. die völlige Abwesenheit selbiger im ersten überzeugenden 3D-Film seit Avatar.

Daisy und die wehenden Vorhänge in The Great Gatsby.

Die konsequent durchgehaltene Kinderperspektive in What Maisie Knew (Das Glück der großen Dinge).

Manche Szenen will man lieber vergessen. Mit der Folterszene aus Only God Forgives gelingt mir das nicht.

Nicole Kidman in The Paperboy (den ich dem anderen Lee-Daniels-Film dieses Jahres, The Butler, sehr vorziehe).

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“The floor can carry your weight now.” (Upstream Color)

Dass ein Teeniefilm wie Beautiful Creatures Henry Miller, Salinger, Bukowski und Burroughs in die Vorstellungswelt seines Publikums schmuggelt.

Take this Waltz: eine Montage, die einmal nicht die alte Liebe schematisiert, sonden zeigt, wie schnell auch die neue schal werden kann.

Die Fotostudio-Szene in The Master. Selbstzerstörung II, aber natürlich ganz anders als bei Woody Allen.

Before Midnight: Ob sie streiten, sich lieben, philosophieren oder in einer Kirche Blow-Job-Witze erzählen. Von mir aus können Jesse und Celine auch den Abwasch machen – ich würde zusehen.

Eine Bärenfalle, eine Säge, eine Flasche Whisky und ein Stück Holz zwischen den Zähnen: Amputation, Berliner-Schule-Style in Gold.

“If you’re happy and you know it clap your fat!” (Paradies: Hoffnung)

Die vielen kleinen Mini-Pianos im Nachspann von Behind the Candelabra (Liberace – zuviel des Guten ist wundervoll).

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